Anfrage gemäß § 17 der Geschäftsordnung zur Ratssitzung am 7.12.2017
Hier: Windkraftplanung

Sehr geehrte Frau Schuppler,

die Bundesnetzagentur hat der Investorengesellschaft "BEG Gernsbacher Höhe UG (haftungsbeschränkt) & Co.KG"
in einer Ausschreibung den Zuschlag erteilt, den Strom von 5 neu geplanten Windkraftanlagen ins Netz einzuspeisen.

Die Windkraftanlagen sollen auf folgenden Grundstücken gebaut werden:

  • Gemarkung Gernsdorf: Anlage 1: Flur 10: 28.
  • Gemarkung Rudersdorf: Anlage 2: Flur 17: 5. Anlage 3: Flur 17: 6.
  • Gemarkung Wilgersdorf: Anlage 4: Flur 10: 46. Anlage 5: Flur 10: 46.

Die Investorengesellschaft wird von der Fa. Juwi gesteuert. Zusammen mit den 3 schon gebauten Anlagen der Fa. Juwi
würden dann auf der Gernsbacher und Tiefenrother Höhe insgesamt 8 Windkraftanlagen stehen.

Wir haben dazu folgende Fragen, um deren Beantwortung wir bitten:

  1. Wie konnte die Bundesnetzagentur der Investorengesellschaft den Zuschlag für den Windpark erteilen,
    bevor von der Gemeinde eine Zone im Flächennutzungsplan ausgewiesen wurde?

  2. Ist davon auszugehen, dass die Teilnahme der Gesellschaft an der Ausschreibung mit Einverständnis der Grundstückseigentümer erfolgte?

  3. Sind die genauen Standorte und Höhen der 5 geplanten Windkraftanlagen bekannt?
    Wie sind die Abstände zu den Wohngebieten?

  4. Gibt es eine Frist, bis wann der Windpark in Betrieb genommen sein muss?

  5. Wie wirkt sich die Zuschlagserteilung auf die Änderung des Flächennutzungsplanes aus?

  6. Steht BEG für Bürgerenergiegesellschaft und welche Beteiligungsmöglichkeiten gibt es?


Mit freundlichen Grüßen

CDU Fraktion Wilnsdorf