Samstag, April 20, 2019
28.11.2015

Mitgliederversammlung der CDU Wilnsdorf

Wilnsdorf - Langjährige Tradition hat das Grünkohlessen während der Mitgliederversammlung des Wilnsdorfer CDU Gemeindeverbandes zu Gunsten des Pflegekreises. Und so folgten auch in diesem Jahr wieder eine große Anzahl der Mitglieder der Einladung des Parteivorstandes in die Festhalle der Gemeinde.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Stephan Hoffmann berichtete zunächst Bürgermeisterin Christa Schuppler über aktuelle Themen aus der Gemeinde, bevor der CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzende Bernd Brandemann die veränderten Verhältnisse und Anforderungen des Kreistages den Zuhörern nahe brachte.
Für eine hervorragende Überleitung zum eigentlichen Höhepunkt des Abends sorgte mit ausgesucht schöner Literatur der Frauenchor Cantabile Wilnsdorf. Die Ehrung von vielen Jubilaren für 50-, 40- und 25 jährige Mitgliedschaft stand an. Der Parteivorsitzende Stephan Hoffmann dankte für die langjährige Parteiverbundenheit und der daraus resultierenden Unterstützung der politischen Arbeit in unserer Gemeinde.
Die Versammlung fand mit dem gemeinsamen Essen und gemütlichen Beisammensein einen harmonischen Ausklang.
 


v. l. Vorsitzender Stephan Hoffmann, Rainer Dreysse, Erwin Klein, Hans-Jürgen Lüthke, Werner Stahl, Hermann-Josef Droege, Werner Boller, Günter v. d. Heyden, Gabi Wagener (stellv. Vorsitzende)
15.07.2015

Hilfestellung im Alter – CDU besucht die Tagespflege Eremitage

Einen Einblick in den Tagesablauf des Tagespflegehauses der Caritas auf der Eremitage gewährte unlängst Thomas Weber, mit mittlerweile zwanzigjähriger Berufserfahrung als Leiter der teilstationären Pflegeeinrichtung, einigen Mitgliedern der Wilnsdorfer CDU-Fraktion und der CDU-Kreistagsfraktion.

Die Tagespflegehaus ist die erste und größte ihrer Art im Siegerländer Raum. Sie bietet 27 Gästen auf einer Fläche von 630 qm Platz, hinzu sind 320 qm Gartenanlage ein weiterer wichtiger Bestandteil des Angebotes. Da der Bedarf an Tagespflege in den letzten Jahren deutlich größer geworden ist, wird inzwischen auch in Burbach ein entsprechendes Haus geführt.
Deutlich zu spüren ist der zunehmende Alterungsprozess der Bevölkerung und die damit verbundenen Beeinträchtigungen. Hier ist vor allem die Demenz zu nennen, unter der bereits 95% der betreuten Gäste in den verschiedensten Krankheitsstufen leiden.

Im Tagesablauf, beginnend mit einem gemeinsamen Frühstück, wird nachfolgend in den hellen und offenen Räumen der Tagespflegestätte besonderer Wert auf geistige Anreize gelegt, gleichzeitig aber auch die körperliche Beweglichkeit trainiert. Sollte Hilfe bei der Körperpflege von Nöten sein, so kann in entsprechend ausgestatteten Räumen auch dieser Dienst geleistet werden. Ergänzt wird das Angebot der Caritas mit einem eigenen Fahrdienst, der den sicheren Transport zwischen Wohnung und Einrichtung garantiert.

Die Tagespflege bietet eine Betreuung der Senioren je nach Bedürfnis zwischen einem und fünf Tagen pro Woche an. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten mit ihrem Konzept nicht nur eine hervorragende Arbeit mit ihren Gästen, sondern sorgen gleichzeitig auch für die wichtige Entlastung der pflegenden Angehörigen und betroffenen Familien.

„Bedingt durch die zunehmende Alterung der Gesellschaft wird diese Art der Betreuung älterer Menschen in Zukunft immer wichtiger“, so Thomas Weber. Ein weiteres Angebot ist ATEMPAUSE, ein Entlastungsdienst für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz . Entsprechende Beratung und Organisation wird über die Einrichtung auf der Eremitage zur Verfügung gestellt.

Die Mitglieder der CDU-Fraktionen dankten Herrn Weber und seinem Team für die gute und verantwortungsvolle Arbeit mit den Gästen der Einrichtung. „Auch wir sehen einen zunehmend größeren Bedarf von solchen Angeboten. Wir sind froh und dankbar, dass in dieser Einrichtung mit Menschlichkeit und Würde der Alterungsprozess der Gäste begleitet wird und so die Angehörigen im Alltag Erleichterung erfahren dürfen.“, so Gabriele Wagener stellv. Fraktionsvorsitzender der Wilnsdorfer CDU. „Wir wünschen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trotz sicher steigender Anforderungen, ein weiteres gutes Gelingen ihres Dienstes“.
 


Mitglieder der CDU-Fraktion Wilnsdorf und Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion bei der Führung durch die Anlage der Tagespflegestätte durch Herrn Thomas Weber
08.03.2015

Erfolgreiche Spendenaktion der CDU Wilnsdorf
für den Pflegekreis

Sehr erfolgreich war die traditionelle, vorweihnachtliche Weckmänner- Aktion der CDU Wilnsdorf. Dank der großen Spendenbereitschaft der Wilnsdorfer Bürgerinnen und Bürger für den Pflegekreis, konnte der CDU Gemeindeverbandsvorsitzende Stephan Hoffmann die stolze Summe von 925,- € an die 1. Vorsitzende des Pflegekreises, Elke Manderbach, überreichen.

Sie dankte allen, die sich an der Aktion beteiligt hatten und betonte, dass der Pflegekreis durch Spenden und Mitgliedsbeiträgen etwa 1/3 der anfallenden Kosten abfedern kann, die dann direkt den Hilfesuchenden in Ihrer häuslichen Atmosphäre zu Gute kommen.

Die Überlegung, was dies bei aktuell ca. 8.500 Einsätzen mit 15.000 Stunden Hilfeleistung pro Jahr bedeutet, motiviert die CDU - Mitglieder, den Pflegekreis auch mit zukünftigen Aktionen zu unterstützen.
 


Spendenübergabe an den Pflegekreis Wilnsdorf – im Vordergrund mit Spendenscheck
v. l. Stephan Hoffmann, Elke Manderbach
01.07.2015

Besuch der CDU Wilnsdorf auf der Eremitage

Einen Blick hinter die Mauern

Vielen ist die Pforte des ehemaligen Klarissenklosters bekannt, einigen auch das kleine Empfangszimmer direkt hinter dem Eingang. Was aber die Mitglieder der Wilnsdorfer CDU-Fraktion und Vertreter aus der CDU-Kreistagsfraktion zu sehen bekamen, versetzte alle in Erstaunen.
Nachdem im vergangenen Jahr die Schwestern des Klarissenordens das Kloster verlassen haben und nach Kevelaer gegangen sind, ist die Kirchengemeinde St. Marien bedacht, eine weitere, sinnvolle Nutzung der Klosteranlagen anzustreben. Das Areal der Eremitage ist seit Jahrhunderten ein Wallfahrtsort und Ziel Hilfesuchender in besonderen Lebenssituationen. Hier haben die Ordensschwestern in über 60 Jahren ihres Wirkens vor Ort vielen Menschen mit Rat beistehen können.
Hans-Jürgen Winkelmann, Geschäftsführer des St. Marien-Krankenhauses Siegen und Hubert Berschauer, Diakon im Pastoralverbund Südliches Siegerland und Vorstand der Katholischen Sozialstiftung Siegen-Wittgenstein, gewährten einen Blick in die noch laufenden Planungen für die Weiternutzung der Räumlichkeiten. Winkelmann beschrieb aus Sicht des St. Marien-Krankenhauses die Notwendigkeit, im Siegerland weitere Hospizplätze für Menschen am Ende ihres Lebens anzubieten. Mit einem stationären Hospiz in dem bisherigen Klostergebäude würde zusammen mit dem sehr guten evangelischen Hospiz am Jung-Stilling-Krankenhaus die Versorgung der Menschen in ihrer letzten Lebensphase, insbesondere für Menschen mit onkologischen Erkrankungen, deutlich verbessert. Ein solches Hospiz würde auch die Versorgungskette für Patienten im St. Marien-Krankenhaus ergänzen. Die weiteren Räume, so Hubert Beschauer, könnten für ein Geistliches Zentrum mit Tagungsräumen genutzt werden.
Aktuell werden die Pläne auf Machbarkeit untersucht, da hierfür natürlich „einige Gelder in die Hand genommen werden müssten“ um das Gebäude den zukünftigen Anforderungen entsprechend baulich anzupassen. „Aber wir sind guter Dinge, das geplante Projekt auch umsetzen zu können“, so Hans-Jürgen Winkelmann. „Ebenso besteht die Aussicht, den sicherlich defizitären Betrieb eines Hospizes finanziell mit Hilfe der Katholischen Sozialstiftung abzusichern“, ergänzte Hubert Berschauer.
Die Mitglieder der CDU dankten Herrn Winkelmann und Herrn Berschauer für die Führung durch den Gebäudekomplex sowie der Gartenanlage und waren von den Absichten der weiteren Nutzung sehr angetan. „Auch wir sehen die Notwendigkeit für ein weiteres Angebot in der Begleitung Sterbender in unserer Region und wünschen für die Umsetzung der Pläne, die die Arbeit eines Hospizes mehr in das öffentliche Bewusstsein bringt und als Teil des Lebens sieht, viel Erfolg“, so Gabriele Wagener, stellv. Fraktionsvorsitzende der Wilnsdorfer CDU.
 


v. rechts: Hubert Berschauer (Diakon im Pastoralverbund Südliches Siegerland und Vorstand der Katholischen Sozialstiftung Siegen-Wittgenstein), Hans-Jürgen Winkelmann (Geschäftsführer des St. Marien-Krankenhauses Siegen), Mitglieder der CDU-Fraktion Wilnsdorf und Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion
23.02.2015

Chlorhähnchen in aller Munde!

Die Thematik um TTIP und Ceta verunsichert zunehmend Bürgerinnen und Bürger in unserem Lande, verursacht nicht nur durch Brüsseler Geheimniskrämerei, sondern auch noch erschwert durch Panikmache.
 
Die CDU Fraktion  Wilnsdorf nahm diese Umstände zum Anlass, einen Fachmann der IHK Siegen in eine Fraktionssitzung einzuladen. Herr König hat Vor- und Nachteile des Freihandelsabkommen vorgetragen und erläutert. Nach diesen Ausführungen ist aus kommunaler Sicht nicht mit Einschränkungen zu rechnen.
 


Bild aus der Fraktionssitzung

TTIP hat mit Chlorhühnchen wenig zu tun

 

Die heftige Kritik von Umwelt- und Verbraucherverbänden an den geplanten Freihandelsabkommen TTIP und Ceta hat viele Bürgerinnen und Bürger verunsichert. Der EU- Kommission, den USA und Kanada wird Geheimniskrämerei und der Versuch unterstellt, Umwelt- Verbraucher- und Sozialstandards auszuhebeln. Mit dem Begriff "Chlorhühnchen" haben die Kritiker bisher das Stimmungsbild geprägt. Demgegenüber sind die Ziele der Abkommen in der Öffentlichkeit wenig bekannt. Die CDU- Fraktion des Wilnsdorfer Rates nahm dies zum Anlass, sich über die Hintergründe, den Verfahrensstand und die Bedeutung der Abkommen für die EU und den heimischen Raum informieren zu lassen. Rudolf König gen. Kersting, für Außenwirtschaft zuständiger Geschäftsführer der IHK Siegen, erklärte, die Abkommen dienten an erster Stelle dazu, aufwendige Doppelprüfungen und Entwicklungskosten sowie administrativen Aufwand im Güteraustausch mit den USA und Kanada zu vermeiden. Dazu König: "Mittelständische Betriebe sehen sich häufig nicht in der Lage, den zusätzlichen Aufwand zu leisten, der mit Exporten in den amerikanischen Markt verbunden sind. Für sie eröffnen die Abkommen bisher ungenutzte Marktchancen." Ziel sei es auch, die Zölle abzubauen. Bisher müssen sie eigene Produktlinien für den amerikanischen Markt einrichten sowie teure Zulassungs- und Prüfverfahren durchlaufen.   "Die Produkte können künftig kostengünstiger hergestellt werden. Die Betriebe werden wettbewerbsfähiger. Das ist angesichts der zunehmenden Konkurrenz insbesondere aus Ostasien dringend nötig." Denn die Amerikaner, so König, verhandelten gleichzeitig mit asiatischen Partnern über ein Freihandelsabkommen. Europa sei auf große Partner dringend angewiesen, um seinen Platz auf den internationalen Märkten erfolgreich zu verteidigen. Die Befürchtungen der TTIP- und Ceta- Gegner seien durch die Bundesregierung und die Kommission längst entkräftet worden. Das gelte auch für den Bereich der Daseinsvorsorge. "Es besteht kein Anlass, auf der Ebene der lokalen oder regionalen Politik neue Verunsicherung zu erzeugen. Die Verhandlungen sollten rasch zu Ende gebracht werden".  Mit dem Verhandlungsergebnis werden am Ende ohnehin, so der Referent, sowohl das EU- Parlament als auch die Parlamente der Mitgliedsstaaten befasst werden.
 

Quelle: www.CDU.de & www.cdu-nrw.de

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