Donnerstag, Juli 16, 2020

Antrag nach § 3 der Geschäftsordnung zur nächsten Schulausschußsitzung am 6.Februar 2018
hier: Schulentwicklung nach der 360° Betrachtung

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Schuppler,

das Ergebnis der 360° Betrachtung der Wilnsdorfer Schulen bezüglich der Wirtschaftlichkeit und der technischen Bestandserfassung zeigt Handlungsbedarf und fordert große Investitionen heute und in der Zukunft.

Die Wichtigkeit und Dringlichkeit dieses Themas mit weitem Spektrum erfordert umsichtiges, aber auch schnellst mögliches Handeln.

Die Wilnsdorfer Schullandschaft mit ihrem dreigliedrigem Schulsystem der weiterführenden Schulen und deren Standorten in der Gemeinde ist herausragend im Kreisgebiet und hat bei der Bevölkerung eine sehr hohe Akzeptanz. Alle drei Schulformen sind stabil, was die Anmeldezahlen auch belegen. Die Bürger können sich im Falle von Einschulungen und evtl. Abschulungen darauf verlassen, dass in der Gemeinde Wilnsdorf die entsprechend gewählte Schule gut ausgestattet und vor allem sehr gut geführt  zur Verfügung steht.

Die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zielt nur auf den monetären Bereich ab, was auch ihre Aufgabe ist. Pädagogische, schul- und sozialpolitische Fragen werden hier nicht beantwortet. Es muss jedoch das "Ganze", finanzieller Aufwand und die anderen wichtigen Kriterien für eine gute, stabile Schullandschaft miteinander betrachtet werden.

Für die CDU Fraktion sind Kinder ein sehr hohes Gut, deren Wohl höher zu bewerten ist, als jeder finanzielle Aufwand. Die große Akzeptanz unserer guten Schulen in der Bevölkerung und der damit einhergehenden beständigen Anmeldezahlen werden durch die daraus resultierende Lehrerzuweisung durch das Land bestätigt.

Die CDU Fraktion sieht in selbstständigen Schulgebäuden an möglichst verschiedenen Standorten, so wie es sich auch bisher darstellt, die beste Beschulungsmöglichkeit für unsere Kinder und stellt folgenden Antrag:

  • Die Grundschulen werden an ihren Standorten bedarfsgemäß erweitert und saniert.

Für die CDU bietet sich vorzugsweise alternativ für die Grundschule Wilnsdorf folgende Option an:

Die GS Wilnsdorf wird mit entsprechendem Flächenangebot am Standort Höhwäldchen separat oder in Kombination mit dem dort zu errichtenden Kindergarten gemeinsam konzeptionell neu geplant.

  • Die Hauptschule, Gymnasium sowie die Realschule werden an ihren Standorten weiterbetrieben und bedarfsgerecht, soweit erforderlich, saniert.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Hoffmann, Fraktionsvorsitzender

Antrag gem. § 3 Geschäftsordnung zur nächsten Ratssitzung am 14. Februar 2019
hier: Regionaler Sozialdienst Bezirk Süd

Sehr geehrte Frau Schuppler,

leider wurde unsere Anfrage bezüglich des Standortverbleibes des RSD von der Kreisverwaltung nur ungenügend beantwortet. Die CDU Fraktion stellt daher,  wie in
der Ratssitzung vom 6.12.2018 bereits angekündigt, folgenden Antrag:

Die CDU Fraktion beantragt die Beschließung der folgenden Resolution durch den Rat:
Der regionale Sozialdienst (RSD) Süd ist als Zweigstelle des Kreisjugendamtes örtliche Anlaufstelle für persönliche Hilfen und soziale Fragen im Rathaus Wilnsdorf für die Gemeinden Wilnsdorf, Burbach und Neunkirchen installiert.
Der RSD Wilnsdorf deckt den hohen Bedarf an entsprechenden Beratungen für Jugendliche und Familien. Er unterstützt, gewährt und sichert gesetzliche Ansprüche. Diese Hilfen des RSD im südlichen Kreisgebiet bieten vor Ort die Möglichkeit des schnellen und entschlossenen Handelns, um je nach Situation gerade dem Kindeswohl, als auch betroffenen und Rat suchenden Familien zu dienen. Gerade die Nähe zum Wohnort erleichtert vielen Betroffenen den oft beschwerlichen „Weg zum Jugendamt“.
Wir sprechen uns ausdrücklich für den Verbleib der wichtigen Beratungsstelle vor Ort aus und bitten die Kreisverwaltung um entsprechende Zusage.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Hoffmann, Fraktionsvorsitzender

Haushaltsrede von Stephan Hoffmann, Fraktionsvorsitzender der CDU
Sitzung des Rates am 06.12.2018

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Christa Schuppler,
sehr geehrte Ratskolleginnen und –kollegen,

„Wir werden 50“ – die Gemeinde Wilnsdorf vollendet in genau 26 Tagen, zum 01.01.2019 ein halbes Jahrhundert ihres Bestehens.

Wir feiern dies im kommenden Jahr natürlich und freuen uns, auf eine gute und erfolgreiche Entwicklung der damals gegründeten Großgemeinde zurückblicken zu können. Wenn wir seinerzeit auch eher auf der Liste der neuen Gemeinden standen, die nach 5 erfolglosen Jahren eigentlich noch aufgelöst und verteilt werden sollten, so ist es umso erfreulicher, die Gemeinde Wilnsdorf heute gut aufgestellt, ausgestattet und anerkannt zu sehen.

Diesen Weg bis dahin sind viele Ratsfrauen und Ratsmänner vor uns in großer Eintracht und mit gegenseitigem Respekt gegangen - dies zusammen mit den Verantwortlichen in der Verwaltung und in den entscheidenden und grundlegenden Fragen der Entwicklung der jungen Großgemeinde überwiegend auch mit einer Stimme.

Dafür war Entschlossenheit, Risikobereitschaft, gegenseitiges Vertrauen und vor allem Mut erforderlich – bei so vielen grundsätzlichen und weitreichenden Entscheidungen zu Themen wie Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, mit zum Teil echten Problemen beim Start der Großgemeinde, den vielen vielen Entscheidungen zur Entwicklung der Schullandschaft, Themen wie Gewerbe- und Wohnbauflächen, städtebauliche Herausforderungen in den Ortsteilen, Schaffung von Einkaufsmöglichkeiten, Entwicklung vielfältiger kultureller Angebote als weiche Standortfaktoren bis hin zum Museum und vielen kleineren und größeren Dingen mehr. Hier war oft genug das Schlagloch vor Ort das wichtigste Thema – woran sich nichts geändert hat.

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Bürgermeisterin

Landratskandidat

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Quelle: www.cdu-si.de

Quelle: www.CDU.de & www.cdu-nrw.de

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