Mittwoch, Januar 22, 2020
Pressemeldung vom 25.04.2008

Mitglieder der Wilnsdorfer CDU-Fraktion im Kampf gegen den plötzlichen Herztod

Die Mitglieder der CDU-Fraktion Wilnsdorf unterstützen den Kampf gegen den Plötzlichen Herztod. Sie organisierten eine Fortbildung zum Thema Umgang mit dem Frühdefibrillator und übten die richtige Maßnahmen bei einem Herzstillstand.



Um die Angst vor der Hilfe bei einem Notfall zu verlieren, gab Wolfgang Hartmann vom DRK Kreisverband Siegen-Wittgenstein e.V. einen Einblick in die aktuellen Abläufe zur Ersten-Hilfe bei Bewusstlosigkeit, stabilen Seitenlage, Kontrolle der Atemwege, Atemspende und Herzkreislauf Wiederbelebung. Einen besonderen Schwerpunkt legte man bei den praktischen Übungen - welche durch die DRK Ausbilder Martin Brachthäuser, Michaela Heinz und Christoph Grebe unterstützt wurden - auf den Umgang mit einem Frühdefibrillator.

Seit einiger Zeit sind im Siegerländer Raum bereits mehrere dieser automatisierten Externen Defibrillatoren (AED) in Zusammenarbeit von DRK und der Sparkasse Siegen auf Initiative von Annemarie Bender aufgestellt worden.

Durch eine ausführlichen Geräteeinweisung wurde den Teilnehmern die Angst im Umgang mit dem Früh-Defibrillator genommen. Die öffentlich zugänglichen Frühdefibrillatoren sind speziell für die Anwendung von Erst-Helfern entwickelt worden. Bei den meisten vom plötzlichen Herztod Betroffenen liegt zunächst ein sogenanntes Kammerflimmern, eine sehr schnelle, aber wirkungslose Herzmuskelaktivität vor. Nur mit einem Frühdefibrillator ist es möglich, lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen zu behandeln und zwar direkt am Notfallort, noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes.

Die Mitglieder der CDU Wilnsdorf möchten durch diese Fortbildung mit gutem Beispiel voran gehen, um andere Menschen zu motivieren, sich in Erster-Hilfe ausbilden zu lassen.

Wer persönlich, oder als Verein Interesse an dieser sinnvollen und lebensrettenden Fortbildung hat, kann sich an den DRK Kreisverband Siegen-Wittgenstein wenden.

Pressemeldung vom 25.04.2008

Wilnsdorfer CDU sammelt Info´s zum Thema Skaterbahn

Wie bereits berichtet wurde, hat sich in Wilnsdorf ein Förderkreis für eine Skaterbahn gegründet. Bereits letzte Woche Montag -  unmittelbar nach der Gründung - besuchten Mitglieder der Wilnsdorfer CDU-Fraktion die Skaterbahn in der Eiserfelder Dreisbach.


Es ist auch von Seiten der Politik ein Anliegen, das Freizeitangebot für Jugendliche in Wilnsdorf ständig im Blick zu behalten und wenn möglich zu verbessern. Eine Skater-Anlage könnte dies ergänzen. So wurde die Ortsbesichtigung dafür genutzt, sich ein genaueres Bild über das Für und Wider einer solchen Anlage zu machen. Vor Ort kam man mit den Jugendlichen ins Gespräch und ließ sich die Anlage genau erklären. Dabei wurde die CDU-Fraktion in ihrem Vorhaben gestärkt, die Kinder und Jugendlichen unbedingt in die Planung mit einzubeziehen. Dies empfahl auch Martin Hoffmann (Mitglied der Initiative „Sportorientierte Jugendarbeit“) den Anwesenden. Der Eiserfelder hat in der Startphase die Anlage freiwillig betreut und sein Sohn ist dort selbst sehr aktiv. Hoffmann konnte bestätigen, dass es zu keinem Zeitpunkt Probleme unter den Jugendlichen auf der Anlage gegeben habe. An den Wochenenden würden hier bis zu über 100 Skater und BMX-Fahrer friedlich miteinander ihrem Sport nachgehen. Auch über Mitarbeiter der Stadt Siegen wurden weitere Informationen eingeholt. Mit den gewonnenen Eindrücken und Informationen wird man sich im Rahmen der Fraktionsarbeit weiter beschäftigen. Wichtig hierfür werden auch die Anregungen sein, die in der Bürgerversammlung letzte Woche in Wilnsdorf artikuliert wurden.

28.02.2008

Fraktionsvorsitzender Werner Kölsch, CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Wilnsdorf, Ratssitzung am 28. Februar 2008 zum Haushalt 2008


Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,

wenn ich den vor uns liegenden Haushaltsentwurf mit einigen wenigen Sätzen bewerten sollte, dann würde diese zusammenfassende Beurteilung wie folgt lauten:

1.

Der Haushalt für das Jahr 2008 ist ausgeglichen - was grundsätzlich Grund zur Freude ist.

2.
Wir sind auf gutem Wege unsere Finanzprobleme zu lösen. Unser Sparkurs und unsere Haushaltsdisziplin der vergangenen Jahre zahlen sich aus.

3.
Wir konnten im 8. Jahr in Folge trotz knapper Gemeindefinanzen Schulden abbauen.

4.
Gemeindeentwicklung findet weiter statt und wir können erhalten, was wir geschaffen haben.

5.
Der Haushaltsentwurf 2008 zeigt uns deutlich, dass wir den in den vergangenen Jahren gegangenen Weg weiter gehen müssen, um für die Zukunft gerüstet zu sein; Spielraum sehe ich nur für dringend notwendige Unterhaltung, für nur Wünschenswertes sehe ich keine finanziellen Möglichkeiten.

6.
Was wir schon wussten: NKF bringt uns nicht mehr Geld und ... Hilfe bekommen wir weder vom Land noch vom Bund - wir müssen uns schon weiter selber helfen.


Meine Damen und Herren,

der diesjährige Haushaltsentwurf ist zum ersten Mal nach den Regeln des Neuen Kommunalen Finanzmanagements erstellt worden. Ich denke, wir Ratsmitglieder werden noch einige Jahre benötigen, um sicher mit diesen Regeln und dem veränderten Zahlenwerk umgehen zu können.

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen der CDU-Fraktion bei der Verwaltung ganz herzlich für die „schon gewaltige“ Arbeit bedanken, die in den vergangenen Monaten geleistet wurde und zu diesem Entwurf geführt hat. Dieser Dank gilt auch all denen im Rathaus, die sich mit Einfühlungsvermögen bemüht haben, uns Kommunalpolitikern in vielen Veranstaltungen das NKF näher zu bringen.

Die erhöhten Erträge aus Gewerbesteuer und Einkommensteuer tragen dazu bei, dass der Haushalt 2008 ausgeglichen ist. Ich denke aber, dass es auf der anderen Seite, bei den Aufwendungen die Ausgabedisziplin ist, die mit zum Ausgleich des Haushaltes geführt hat. Gerade die Personalkosten unserer Verwaltung, die nach wie vor, trotz einer geringen Erhöhung, zu den geringsten in den Kommunen im Siegerland zählen, machen einen wesentlichen Teil bei unserer Haushaltsdisziplin aus. Trotz immer größer werdender Anforderungen an die Gemeindverwaltung ist die Zahl der Beschäftigten und sind die Personalkosten nahezu gleich geblieben. Die Bediensteten im Rathaus und im Bauhof leisten sehr gute Arbeit und dafür sei ihnen recht herzlich gedankt.

Auf Grund unserer eigenen Steuerkraft - wir gehören weiter zu den abundanten Kommunen - werden wir im System des Kommunalen Finanzausgleichs wiederum keine Schlüsselzuweisungen erhalten. Die Kreisumlage wird auch 2008 mit 10,7 Mill. € wieder die höchste Aufwendung sein. Auch in diesem Jahr weise ich darauf hin, dass es nur schwerlich nachzuvollziehen ist, dass wir fast die gesamten Einnahmen aus der Gewerbesteuer an den Kreis für die Kreisumlage weiterleiten müssen.

Das Jahr 2008 wird kommunalpolitisch geprägt von mehreren Zielen: Da ist zunächst - wie stets - die hohe Verantwortung für den Erhalt unserer Infrastruktur zu nennen. Es gilt aber auch im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten und mit viel Fantasie die Weiterentwicklung der Gemeinde zu betreiben. Von besonderer Bedeutung ist der CDU-Fraktion jedoch die Familien- und Seniorenpolitik vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung.

Ziel 1: Geschaffenes erhalten

Die Gemeinde Wilnsdorf erfreut sich einer guten Ausstattung mit Infrastruktur. Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung, Kindergärten, Schulen, Bürgerhäuser, Friedhöfe mit Friedhofshallen in allen Orten und vielfältige kulturelle Einrichtungen prägen auf guten Niveau das Bild unserer Kommune. Gebäude wie Einrichtungen zu erhalten und zu betreiben, fordern uns Jahr für Jahr heraus. Hohe finanzielle Aufwendungen sind allein für die Bewirtschaftung zu schultern, um unseren Bürgerinnen und Bürgern dieses Angebot machen zu können. Wir werden bei knapp bleibenden Finanzen ganz genau überlegen müssen, was für uns Infrastruktur der Zukunft ist und wie wir uns diese leisten können. Hier werden wir uns auch gemeinsam ernsthafte Gedanken über die verantwortliche Einbindung bürgerschaftlichen Engagements machen müssen. Die 2008 anstehende Weiterentwicklung der zentralen Gebäudebewirtschaftung zum ganzheitlichen Gebäudemanagement begrüßen wir und erhoffen uns auch hiervon wichtige Impulse für unser Umgehen mit den vielen Gebäuden wie auch wirtschaftliche Synergien.

Infrastruktur zu erhalten bedeutet, den Bestand sichern, aber auch Weiterentwicklung und Ergänzung - und damit komme ich zum

Ziel 2: Investitionen und Entwicklungen für die Zukunft

Ich möchte einige uns wichtig erscheinende Maßnahmen aufzählen und nachfolgend einige auch besonders erläutern:

• unsere Feuerwehr: neue Fahrzeuge sichern Einsatzbereitschaft
• Kunstrasenplätze für drei weitere Ortsteile
• Park-und Ride-Anlage für Rudersdorfer Bahnhof
• Großes Projekt: Brücke Gartenstraße in Niederdielfen
• erste Maßnahme 2008 schon fertig gestellt: Buswende Kalteiche
• hohe Herausforderung: ökologische Verbesserung von Fließgewässer

Wir werden auch in diesem Jahr alles dazu beitragen, dass unsere Feuerwehren ihren Auftrag zum Wohle und zur Sicherheit unserer Bürger erledigen können. Wir müssen sicherstellen, dass unsere Wehren in den Ortsteilen in technischer Hinsicht zeitgemäß und leistungsfähig ausgestattet sind. Die Einsätze unserer Feuerwehr gehen heute weit über das Löschen von Feuer hinaus. Hierzu bedarf es auch entsprechender Ausrüstung. Wir begrüßen daher ausdrücklich die geplante Beschaffung von drei neuen Fahrzeugen in der Höhe von ca. 438.000 €.

Unsere Löschzüge und -gruppen in den Ortsteilen leisten hervorragende Arbeit, auch hinsichtlich der Ausbildung unserer Feuerwehrfrauen und -männer; besonders ist die Jugendarbeit zu erwähnen. Es bleibt zu hoffen, dass sich immer genug junge Menschen bereit erklären, sich im Dienste am Mitmenschen in den Wehren zu engagieren. Um dieses wichtige Thema verantwortlich in die Zukunft zu bewegen, haben wir eine Erörterung mit dem Gemeindebrandmeister beantragt. Allen Ehrenamtlichen in unserer Feuerwehr gilt an dieser Stelle unser besonderer Dank.

Wir haben uns mit den Sportvereinen in der Gemeinde ein großes Ziel gesetzt und der gemeinsam vereinbarte Weg zeigt seine Wirkung - die Gemeinde wird auch auf den Sportplätzen „grüner“. Heute zeigt sich, dass es trotz Haushaltssicherungskonzept möglich ist, etwas zu bewirken, wenn man sich einig ist, engagierte Partner und einen festen Willen hat. Nach Gernsdorf schon vor vielen Jahren und der Sportanlage „Höhwäldchen“ in Wilnsdorf im letzten Jahr, sollen in diesem Jahr in den Ortsteilen Niederdielfen, Flammersbach und Wilden Kunstrasenplätze entstehen. Über 1 Mio. € werden dafür von der Gemeinde und den drei Sportvereinen zu schultern sein - eine große Herausforderung, die unseren Respekt verdient. Den Vereinen mit den vielen fleißigen Helfern, den Sponsoren und Unterstützern und auch der Verwaltung sei ausdrücklich dafür gedankt, dass dieses mutige Vorhaben in die Tat umgesetzt werden kann.

Eine weitere wichtige Infrastrukturmaßnahme wird ebenfalls in diesem Jahr angefangen. Auch wenn die Bezuschussung für die Park-&-Ride-Anlage im Bereich des Rudersdorfer Bahnhofes erst im nächsten Jahr zu erwarten ist, wird es möglich sein, durch einen Ansatz im Haushalt in diesem Jahr schon erste Zeichen zu setzen.

Umweltbewusstsein haben wir hier in der Gemeinde seit ihrem Bestehen immer bewiesen. In diesem Sinne haben wir im letzten Jahr auch die ökologische Situation der Gewässer in der Gemeinde untersuchen lassen. Die im Haushalt 2008 veranschlagten Mittel zur ökologischen Verbesserung an Bächen stellen eine erste Konsequenz aus diesen Untersuchungen dar. Mit dem Geld soll der Heckebach unterhalb des Industriegebietes Lehnscheid bis nach Rinsdorf ökologisch verbessert werden. Durch diese vom Land mit 80% geförderte Maßnahme wird es möglich sein, weitere umweltpolitische Ziele und für den Ort Rinsdorf einen besseren Hochwasserschutz zu verwirklichen.

Meine Damen und Herren, unsere Gemeindestraßen geben zu einem großen Teil Anlass zur Sorge. Die Reparaturnotwendigkeiten nehmen Jahr für Jahr größere Ausmaße an. Der Ansatz in diesem Jahr für die laufende Unterhaltung ist mit 60.000 € höher als im vergangenen Jahr veranschlagt. Wir alle wissen, dass dieser Zustand nicht immer so weiter gehen kann. In naher Zukunft werden wir uns gemeinsam verantwortlich darüber Gedanken machen müssen, wie wir unsere Straßen nachhaltig in Ordnung bringen können. Wir werden dann über Straßenausbau und deren gerechte Finanzierung reden müssen, denn nur mit „Löcher flicken“ werden wir die Straßen als wichtigen Bestandteil unserer Infrastruktur nicht erhalten können.

Kommen wir nun zum

Ziel 3: Familien- und Seniorenpolitik

Die CDU sieht gerade hinsichtlich der Familienpolitik besondere kommunalpolitische Herausforderungen. Die Qualität des örtlichen Gemeinwesens, das Leben in den Dörfern, das Angebot für die Menschen, von jung bis alt, wird in der Zukunft darüber entscheiden, ob die Menschen hier weiter leben wollen und nach Wilnsdorf ziehen werden. Wir hatten in Wilnsdorf die Fragen von Familienfreundlichkeit immer im Blick. Doch unsere schnelllebige Zeit mit vielfältigen gesellschaftlichen Veränderungen fordert uns immer schneller zu neuem Denken und zu neuen Wegen heraus. Die von der CDU angeregte gründliche Aufarbeitung unserer derzeitigen Situation durch die Verwaltung wird Grundlage für weitere Überlegungen sein, um die Gemeinde Wilnsdorf als familienfreundliche Gemeinde für die Zukunft weiterzuentwickeln. Einige Aspekte möchte ich hier schon betrachten.

Jugend ist unsere Zukunft. Wenn man sich das Angebot unserer Jugendpflegerin das Jahr über ansieht, dann, so denke ich, wird einiges für unsere Kinder und Jugendliche geboten. Wir werden die Jugendarbeit in der Gemeinde weiter unterstützen, sie muss sich gesellschaftlichem Wandel stellen können. Dass eine Anerkennungspraktikantin oder -praktikant die Arbeit der Jugendpflege personell unterstützen soll - eine Stelle war ja jetzt kürzlich ausgeschrieben - findet unsere ausdrückliche Zustimmung.

Ich möchte behaupten, dass unsere Schullandschaft grundsätzlich in Ordnung ist. Unsere Kinder und Jugendlichen erhalten in unseren Wilnsdorfer Schulen eine gute Ausbildung für Beruf und Leben. Unsere Schulgebäude sind in einem sehr guten Zustand und die Ausstattung lässt auch nichts zu wünschen übrig. Hinsichtlich der Hauptschule sind wir der Ansicht, dass unsere Überlegungen, die Hauptschule als Ganztagsschule anzubieten, weiter verfolgt werden sollten. Alle Erfahrungen in anderen Bundesländern zeigen, dass die Lernergebnisse dadurch deutlich verbessert werden können.

Es mag sein, dass wir hierzu einen längeren Atem benötigen, als wir das erwartet hatten. Ich möchte das anerkannt gute Lehrerkollegium der Hauptschule Wilnsdorf herzlich bitten, die nächsten Wochen zur weiteren intensiven Diskussion von „Für und Wider“ zu nutzen. Ich hoffe, dass sich die Erkenntnis breiter verteilt, dass Schülerinnen und Schüler der Hauptschule einfach bessere Zukunftschancen an einer Ganztagsschule vermittelt bekommen.

Auch die Kulturpolitik in unserer Gemeinde gehört zur Familienfreundlichkeit. Wir haben sie auch immer als so genannten weichen Standortfaktor für Industrie- oder Wohnansiedlung gesehen. Ob Bibliothek, Museum, Jugendmusik- und -kunstschule, Theater- und Konzertprogramm - kulturelles Angebot wird auf hohem Niveau geboten und von unseren Bürgerinnen und Bürgern angenommen. Wir werden alles dafür tun, dass die Kultur in der Gemeinde ihren Stellenwert behält und die Akzeptanz in der Bevölkerung erhalten bleibt.

Ich denke, die vielfältigen kulturellen und sportlichen Möglichkeiten, die über das Jahr von unseren vielen Vereinen angeboten werden, tragen dazu bei, dass sich viele Menschen hier in unserer Gemeinde wohl fühlen und gern hier leben. Wir können als Gemeinde stolz darauf sein, dass wir eine solche bunte und aktive Vereinslandschaft haben. Auch sie prägt Familienfreundlichkeit ganz ausdrücklich. Allen, die sich in den Vereinen, Verbänden und Organisationen engagieren, danke ich für ihren ehrenamtlichen Einsatz ganz ausdrücklich und möchte sie ebenso ausdrücklich auffordern, in dieser gesellschaftspolitisch so wichtigen Verantwortung nicht nach zu lassen.

Nun noch einige Sätze zur Seniorenpolitik:

Wir haben uns in Wilnsdorf schon vor vielen Jahren diesem besonderen Thema gewidmet. Nicht nur, dass immer mehr Menschen älter werden, auch die Senioren werden immer älter. Unsere Ortsvorsteher können aus ihren Orten davon berichten, wie viele über 80-jährige zunehmend von ihnen zu besuchen sind. Mit dem Pflegekreis wurde schon vor mehr als 10 Jahren ein Schritt in die richtige Richtung gemacht, älteren Menschen Hilfe für ein selbst bestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden anzubieten.

Um die wachsenden Herausforderungen dieses Themas in der Zukunft bewältigen zu können, arbeitet ein Arbeitskreis aus Fachleuten, Politikern und Verwaltung unter dem Motto „Leben und Wohnen im Alter in Wilnsdorf“ erfolgreich zusammen. Als ersten Erfolg ist auch aus dieser Arbeit die „SeniorenServiceStelle“ im Rathaus entstanden. Qualifiziert und engagiert besetzt wird an diesem Platz älteren und hilfebedürftigen Menschen in allen Fragen ihrer persönlichen Lebenssituation Hilfe angeboten. An dieser Stelle sei auch allen Mitgliedern des Arbeitkreises "Senioren" für ihr persönliches Engagement und ihre konstruktive Mitwirkung ganz herzlich gedankt.

Das Projekt "Schule in Schule", das nun schon seit einigen Jahren hervorragend angenommen wird und sich sozusagen etabliert hat, gehört auch schon zu den richtigen Weichenstellungen der Seniorenpolitik. Auch hier gilt den Aktiven, die dieses tolle Angebot ermöglichen, unser besonderer Dank.

Das Thema "Bürgerbus" bewegt uns - auch hier benötigen wir einen langen Atem. Rechtliche Fragen, die genaue Prüfung der möglichen Linienführung und der Bedarfslage beschäftigen Verwaltung und Politik. Ich denke, wir alle sollten dazu beitragen, dass dieses Projekt verwirklicht wird, wenn es verwirklich werden kann. Es gilt dann auch, genügend Mitbürgerinnen und Mitbürger zu finden, die sich ehrenamtlich einbringen.

Wir werden gemeinsam mit viel Fantasie und Begeisterung daran arbeiten müssen, unsere Gemeinde Wilnsdorf für die Menschen, für jung und alt, lebens- und liebenswert zu erhalten und zu gestalten.

Dazu leistet auch die im vergangenen Jahr gegründete Bürgerinitiative gegen den Lärm an der A45 ihren Beitrag. Sie erfährt gute Resonanz in der Bevölkerung. Das Thema Lärmschutz wird von der Politik und der Verwaltung ernst genommen. Der Ansatz im Haushalt zeigt deutlich, dass wir gemeinsam mit den betroffenen Bürgern, auch in diesem Jahr, an Lösungsmöglichkeiten suchen werden.

Meine Damen und Herren,

die CDU-Fraktion hat sich intensiv in Form und Inhalt mit dem neuen Haushalt beschäftigt. Der vor uns liegende Haushaltsentwurf zeigt uns, dass wir zwar auf dem richtigen Weg sind, aber noch viel Arbeit vor uns liegt. Die finanzielle Situation der Gemeinde bleibt weiter angespannt und verlangt Ausgabendisziplin und Fantasie bei der Weiterentwicklung der Gemeinde. Wir wissen, dass wir es gerade den kommenden Generationen schuldig sind, das Geschaffene auf der einen Seite zu erhalten. Auf der anderen Seite dürfen wir aber nicht die daraus entstehenden Lasten auf die Schultern unserer Kinder legen. Daher ist das Ziel der Haushaltskonsolidierung weiter mit an oberster Stelle zu nennen.

Der erste nach den Regeln von NKF aufgestellte Haushalt ist ausgeglichen und gibt auch dadurch etwas Grund zur Hoffnung.

Ich sage aber zum Abschluss ganz deutlich:

Wer mit uns Verantwortung für die Zukunft übernehmen will, der kommt sowohl an weiterer Ausgabendisziplin, aber auch an der ständigen Betrachtung der Einnahmeseite nicht vorbei. Die CDU Fraktion wird weiter für solide, aber auch für ehrliche Haushaltspolitik stehen. Der Bevölkerung weismachen, man könne Steuern und Gebühren senken, dabei trotzdem das Geschaffene erhalten und das Leistungsangebot sogar teilweise noch zu erweitern - solche wirklichkeitsfremde Politik wird es mit der CDU nicht geben.

Die CDU stimmt dem Haushaltsplan mit all seinen Anlagen zu.

Bürgermeisterin

Landratskandidat

Christa Schuppler
Arne Fries

c.schuppler

a.fries

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Landtagsabgeordnete

Bundestagsabgeordneter

Anke Fuchs-Dreisbach Volkmar Klein

a.fuchsd

v.klein

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Abgeordneter EU

Bundeskanzlerin

Peter Liese
Angela Merkel

p.liese

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Quelle: www.cdu-si.de

Quelle: www.CDU.de & www.cdu-nrw.de

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