Dienstag, Februar 18, 2020
Pressemeldung vom 24.01.2008

Familienpolitik als Standortvorteil im Wettstreit der Regionen

Wilnsdorfer CDU-Fraktion beriet in Sondersitzung wegweisendes Thema für die Zukunft der Gemeinde

Mitdenken und Mitdiskutieren waren angesagt, als sich die Mitglieder der Wilnsdorfer CDU-Fraktion jetzt mit dem Thema Familienpolitik beschäftigten. Dieses wichtige Thema war Grund genug, eine Sondersitzung einzuberufen. Die Beratung bildete den Auftakt für die ganzheitliche Befassung mit der Situation in Wilnsdorf und diente einer ersten Gedankensammlung.

Nach einer Einführung in das Thema durch ein Kurzreferat des Fraktionsvorsitzenden Werner Kölsch entspann sich eine lebhafte Diskussion. Man war sich einig, dass in Wilnsdorf zwar eine gute familienfreundliche Struktur und Ausstattung vorhanden ist, dass man aber keinesfalls die Hände in den Schoß legen darf. Besonders von den Frauen in der Fraktion kamen eine Reihe guter Vorschläge. Diese und das weitere Ergebnis der lebendigen Diskussion sollen in einen Vorschlag münden, mit dem die CDU ihre Position und ihre Ziele zur Familienpolitik in Wilnsdorf darlegen will.

Es gilt aber zunächst, die aktuelle Lage aufzuarbeiten. Dazu hatte die CDU im Herbst des vergangenen Jahres im Gemeinderat den Antrag an die Verwaltung gestellt, inhaltlich einen eigenen Familienbericht für Wilnsdorf zu erstellen.

Absicht der jetzigen Sondersitzung war es, schon im Vorfeld der Bestandsaufnahme eine eigene Position zu erarbeiten und an geeigneter Stelle in das Verfahren einzuführen. Dazu gilt es in erster Linie, das Bewusstsein für die aktuellen gesellschaftlichen Handlungsfelder und die der Zukunft zu schärfen und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger in den Prozess einzubinden. Fraktionsvorsitzender Werner Kölsch stellte fest: „Das Thema geht uns schließlich alle an, wir müssen uns natürlich gerade in der CDU um das Thema Familie und die gesellschaftliche Entwicklung unsere eigenen Gedanken machen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Anne Bender ergänzte: „Das gute Potenzial und das breite Angebot in unserer Gemeinde bietet eine gute Basis, auch den besonderen Herausforderungen der Zukunft begegnen zu können“.

Die Familienstrukturen, gar über Generationen hinweg gefestigt, ändern sich auch in Wilnsdorf. Es gibt immer mehr allein erziehende Frauen, erhöhte Scheidungsraten, gelockerte Familiebünde, nur noch selten bestehen Mehrgenerationenfamilien. Es gibt zunehmend Kinder, die auf sich alleine gestellt sind , da eine berufliche Tätigkeit beider Eltern dies mit sich bringt, wie es auch Eltern gibt, die der Erziehung ihrer Kinder alleine nicht gewachsen sind.

Es gibt heute Problemstellungen in der Gesellschaft, die noch vor wenigen Jahren kaum denkbar waren.

Für diese und andere gesellschaftliche Anforderungen müssen Antworten gefunden werden. Antworten die auch in Zukunft noch Geltung haben.

Als besondere Arbeitsschwerpunkte in naher Zukunft wurden die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, das Bildungsangebot und die Attraktivität der Infrastruktur herausgestellt. Man war sich im Kreise der rund 50 anwesenden CDU-Kommunalpolitiker einig: Auf der Basis ausreichender Arbeitsplätze, eines attraktiven Wohnungs- und Grundstücksangebotes und guter Einkaufsmöglichkeiten muss weiter an der Herausforderung „Wilnsdorf, eine lebens- und liebenswerte Gemeinde“ gearbeitet werden. Man war sich auch einig, dass die gesamte Bevölkerung zur Zukunftssicherung der Wielandgemeinde aufgerufen ist. Wenn man sich vor Augen führt, dass lt. Prognosen die Bevölkerung Wilnsdorfs sich bis zum Jahr 2025 - wenn nicht eingegriffen wird - auf unter 20.000 reduziert soll, kann man den Handlungsdruck konkret spüren.

Die CDU Wilnsdorf nimmt ihre besondere Verantwortung für eine gute Zukunft der Gemeinde ernst - Familienpolitik für Wilnsdorf ist daher Thema Nr. 1 ihrer kommunalpolitischen Arbeit.
Feb. 2008

CDU Wilnsdorf in Klausur zum Haushaltsplan 2008

Die diesjährige Klausurtagung der CDU Wilnsdorf zum Haushalt 2008 fand im Bürgersaal in Niederdielfen statt. Zum ersten mal mussten sich die Fraktionsmitglieder mit der Haushaltsplanung auseinandersetzen, die nach den Regeln des Neuen Kommunalen Finanzmanagement erstellt wurde. Einen entsprechend breiten Raum nahm dann auch die Theorie des NKF ein, bevor man in die praktische Umsetzung in Wilnsdorf einsteigen konnte. Die ca. 50 Fraktionsmitglieder arbeiteten sich durch die neuen Produktgruppen. „Wir können mit dem Haushalt zufrieden sein“, so der Fraktionsvorsitzende Werner Kölsch. Denn trotz nun zu veranschlagender Abschreibungen konnte für das Jahr 2008 der Haushalt ausgeglichen werden. Insgesamt stellt sich die Einnahmesituation in Wilnsdorf zunehmend verbessert dar. Die Gewerbesteuer wie auch der Anteil an der Einkommensteuer lassen deutlich mehr Einnahmen erwarten.
Aber auch die Ausgabeseite trägt ihren Anteil zur weiteren Gesundung der Finanzen in Wilnsdorf bei. Trotz immer größer werdender Anforderungen an die Gemeindeverwaltung und deren Mitarbeiter gelang es auch für die Planperiode 2008 die Personalkosten im Griff zu behalten. Trotz einkalkulierter möglicher tariflicher Steigerungen von 3 % steigt der Ansatz nur um 1,16 %. Damit dürfte die Gemeinde Wilnsdorf auch weiterhin bei den Personalkosten zu den kreisweit günstigsten Kommunen im Siegerland zählen.
Eine wichtige Forderung der CDU in der Familien- und Seniorenpolitik fand sich im Haushaltsansatz für die Seniorenberatungsstelle. In diesem Thema sieht die CDU eine besondere Aufgabe und wird hier im Jahr 2008 ihre politischen Akzente setzen. Die von der CDU angeregte gründliche Aufarbeitung durch die Verwaltung wird Grundlage für weitere Überlegungen sein, wie sich die Gemeinde Wilnsdorf als familienfreundliche Gemeinde für die Zukunft weiterentwickeln kann. Eine Sonderfraktionssitzung zum Thema Familienpolitik ist bereits terminiert.
Die für die Feuerwehren geplanten Fahrzeugersatzbeschaffungen von insgesamt drei Fahrzeugen für über 400.000 € wurden von den Fraktionsmitgliedern ausdrücklich begrüßt. Das hohe Leistungsniveau der Wilnsdorfer Feuerwehr müsse mit einer zeitgemäßen und leistungsfähigen Ausstattung sichergestellt bleiben.
Dass in diesem Jahr die Modernisierung der Sportplätze auf insgesamt 3 Anlagen mit einem Investitionsvolumen von über 1 Mio. € angegangen werden kann, findet die Unterstützung der CDU-Fraktion. Es wird deutlich, dass der eingeschlagene Weg gemeinsam mit den überaus aktiven Sportvereinen erfolgreich sein wird. Die im Haushalt 2008 veranschlagten Arbeiten zur ökologischen Verbesserung an Bächen mit rd. 850.000 € werden als Konsequenz aus dem Gutachten zur Gewässersituation in der Gemeinde Wilnsdorf aus dem letzten Jahr ausdrücklich begrüßt. Mit einer 80%-Landesförderung können hier bedeutende umweltpolitische Ziele umgesetzt werden. Auch die weitere technische Modernisierung des Bauhofes fand in der CDU breite Zustimmung. Die Handwerker der Gemeinde müssen mit zeitgemäßer Ausstattung ihre vielfältigen Arbeiten in der Gemeinde flexibel zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger erledigen können.
Der Zustand der Gemeindestraßen ist umfangreich diskutiert worden. Zwar ist erfreulicher Weise der Ansatz für die laufende Unterhaltung der Straßen um 60.000 € und damit um gut 30 % erhöht worden. Doch muss festgestellt werden, das man Straßenunterhaltung nur mit Flickarbeiten nicht dauerhaft betreiben kann. Hier wird sich die Politik in der Zukunft zu Straßenausbaumaßnahmen unter Kostenbeteiligung der Anlieger durchringen müssen.
Werner Kölsch: „Die finanzielle Situation der Gemeinde Wilnsdorf ist weiter angespannt und verlangt Ausgabedisziplin und Fantasie bei der Weiterentwicklung der Gemeinde. Dass der erste Haushalt unter NKF mit seinen spezifischen Belastungen aber in Aufwendungen und Erträgen annähernd ausgeglichen ist, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Leider bekommen wir aus dem Finanzausgleich keine Hilfe für Haushaltslöcher der vergangenen Jahre. Diese müssen wir mit eigener Kraft so nach und nach schließen.“




Jan. 2008

CDU Wilnsdorf übergab Spende in Höhe von 1.100 € an den Pflegekreis Wilnsdorf

Während der ersten Sitzung des CDU-Gemeindeverband- vorstandes im neuen Jahr konnte dieser Tage der Vorsitzende Werner Kölsch eine Spende von 1.100 € an den Pflegekreis übergeben. Diese Summe stammt aus dem Verkauf von Stutenkerlen in den Adventstagen, sowie aus Spendensammlungen in den Reihen der Partei und der Fraktion bei der Weihnachtsfeier und der Jahreshauptversammlung im letzten Jahr.


Werner Kölsch brachte in einigen begleitenden Worten die Dankbarkeit gegenüber den Mitarbeitern des Pflegekreises zum Ausdruck. Der Pflegekreis habe einen festen und anerkannten Platz in der Gemeinde und ohne die hervorragende Arbeit würde vielen Bedürftigen Hilfe, Unterstützung und Betreuung fehlen.

Frau Kahm, Einsatzleiterin des Pflegekreises, nahm stellvertretend für die Einrichtung die bisher für die CDU Wilnsdorf höchste Spendensumme dankbar an. Sie hob hervor, dass diese fast schon traditionelle Spendenübergabe zu einer verlässlichen Unterstützung der Arbeit des Pflegekreises geworden sei. Spenden seien in der Arbeit des Pflegekreises zur Finanzierung des Ganzen zwingend notwendig, um so auch ein breit gefächertes und qualitativ hochwertiges Angebot vorzuhalten. Über 18. 000 Einsatzstunden hätten die Helferinnen 2007 an Unterstützung bei hilfe- und pflegebedürftigen Mitmenschen in der Gemeinde Wilnsdorf geleistet. Im Oktober letzten Jahres hätte der Pflegekreis sein Angebot um die "Nachtbetreuung“ erweitert, um auch dieser Nachfrage begegnen zu können.
Nähere Informationen über das Angebot des Pflegekreises gibt es per Telefon unter der Nummer 02739 802-186 oder im Internet unter der Adresse www.pflegekreis-wilnsdorf.de.

Die Mitglieder des CDU Gemeindeverbandes haben dem Pflegekreis die Unterstützung auch für die Zukunft zugesagt, um einen kleinen Beitrag für die Sicherung dieser für die Gemeinde sehr bedeutenden Einrichtung zu leisten.

Bürgermeisterin

Landratskandidat

Christa Schuppler
Arne Fries

c.schuppler

a.fries

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Landtagsabgeordnete

Bundestagsabgeordneter

Anke Fuchs-Dreisbach Volkmar Klein

a.fuchsd

v.klein

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Abgeordneter EU

Bundeskanzlerin

Peter Liese
Angela Merkel

p.liese

a.merkel

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Quelle: www.CDU.de & www.cdu-nrw.de

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