Mittwoch, Januar 22, 2020

CDU-Ortsunion Wilden                                                               
Wilnsdorf, den 03.01.2020

Peter Draeger
Bornweg 6
57234 Wilnsdorf

Lärmschutz auch für Wilden erforderlich

In den vergangenen Tagen wurde in den Medien mehrfach über den geplanten 6-spurigen Ausbau der A 45 berichtet. Anlass dafür war eine Informationsveranstaltung des Landesbetriebes Straßenbau am 12.12.2019 in der Festhalle Wilnsdorf.

Nach dieser Veranstaltung wurde aus der Bürgerschaft und der Ortspolitik des Ortsteiles Obersdorf der Bau einer Lärmschutzwand auch auf der Obersdorfer Seite der Talbrücke Eisern gefordert und Aktivitäten von Seiten der Bürgerinitiative für Lärmschutz an der A 45 Wilnsdorf angekündigt, vertreten durch die drei Ortsvorsteher der Ortsteile Wilnsdorf, Rinsdorf und Obersdorf. Die Bürgerinitiative ist 2007 allerdings nicht nur für die drei genannten Ortsteile angetreten, sondern auch für den Ortsteil Wilden. In der Leitung und als Sprecher der BI fungierten die damaligen Ortsvorsteher aus allen vier Ortsteilen. Sie setzten sich seinerzeit nicht nur einvernehmlich und solidarisch für einen Neubau sowie lärmmindernde Maßnahmen auf der Talbrücke Rinsdorf ein, sondern auch für einen beidseitigen Lärmschutz der Ortschaften / Anwohner im Rahmen eines sich schon 2007 abzeichnenden 6-spurigen Ausbau der A45.

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Antrag gem. Geschäftsordnung § 3 zur nächsten Ratssitzung am 6.2.2020 hier:
Antrag auf Lärmschutz an der A45 für Obersdorf und Wilden zur Ergänzung der von Straßen NRW in der Informationsveranstaltung am 12.12.2019 vorgestellten Planung zum 6-spurigen Ausbau der A45

Sehr geehrte Frau Schuppler,

wir beantragen Lärmschutzwände an der A45 für Obersdorf und Wilden. Im Zuge des 6-spurigen Ausbaus der A 45 besteht die einmalige Chance, eine Lärmschutzwand auch auf der Obersdorfer Seite der Talbrücke Eisern und auf der Wildener Seite der Autobahn zu bauen. Wir fordern, dass diese Lärmschutzwände jetzt gebaut werden.

Begründung:

Am Donnerstag, dem 12. Dezember 2019, fand in der Festhalle Wilnsdorf eine Informationsveranstaltung zum bevorstehenden 6-streifigen Ausbau der A 45 von der Anschlussstelle Wilnsdorf bis zur Anschlussstelle Siegen-Süd statt.

Im Zuge des Ausbaus der Autobahn sind mehrfach Lärmschutzwände eingeplant, und zwar
auf der Talbrücke Eisern zum Schutz der Ortslage Eisern
auf der Talbrücke Rälsbach zum Schutz der Ortslage Rinsdorf
auf der Talbrücke Rinsdorf zum Schutz der Ortslage Rinsdorf
zwischen den Talbrücken Rälsbach und Rinsdorf zum Schutz der Ortslage Obersdorf
von der Anschlussstelle Wilnsdorf bis zur L 723 zum Schutz der Ortslage Wilnsdorf

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Sehr geehrte Ratsmitglieder,

ich zitiere aus meiner ersten Haushaltsrede vor 10 Jahren:

„Unmittelbar zu Beginn meiner Amtszeit sah ich mich leider gezwungen eine Haushaltssperre aus zu sprechen. Die gravierende Schieflage, die in erster Linie durch weg gebrochene Gewerbesteuer-einnahmen und Einnahmen aus dem gemeindlichen Anteil an der Einkommensteuer zustande kam, hat mich sachlich und rechtlich dazu verpflichtet. Aber es ging auch darum, im Vorfeld des drohenden Nothaushaltes Zeichen zu setzen und zu signalisieren, dass es nicht so weitergehen kann wie bisher, dass wir gravierende Einschnitte vornehmen müssen.“

Warum ich diese Passage zitiere? Weil ich daran erinnern möchte, wo wir vor zehn Jahren standen. Damals hatten wir ein gewaltiges strukturelles Minus in unserer Kasse, in Höhe von mehr als 8 Mio. Euro. Um das auf Perspektive auszugleichen, waren wir gefordert, ja gezwungen, ein straffes Sparkorsett zu schnüren. Erinnern Sie sich? Wir standen vor der harten Entscheidung, beliebte Angebote zu streichen, oder alternativ schmerzhaft an der Steuer- und Gebührenschraube zu drehen. Wir haben darüber nachdenken müssen, unser Museum, unsere Bibliothek zu schließen, unsere Theaterreihe einzustellen. Wir mussten darüber nachdenken, wie wir weiter mit unseren Bürgerhäusern umgehen und in welchem Maß wir Vereinsförderung noch betreiben können. Wir haben über Personalreduzierung nachdenken müssen, über den Stopp der Berufsausbildung in der Verwaltung. Viele zukunftsweisende Ideen und Projekte, die ich mir bei meinem Amtsantritt vorgenommen hatte, mussten hintenangestellt werden.

Damals appellierte ich in diesem Gremium daran, dass wir die Herausforderung nur gemeinsam bewältigen können. Und ich zitiere nochmal aus meiner Rede aus 2010: „Es geht jetzt und heute darum, gemeinsam in die Zukunft zu blicken und unsere Gemeinde stark zu machen für die Zeit die vor uns liegt.“

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Bürgermeisterin

Landratskandidat

Christa Schuppler
Arne Fries

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Landtagsabgeordnete

Bundestagsabgeordneter

Anke Fuchs-Dreisbach Volkmar Klein

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Abgeordneter EU

Bundeskanzlerin

Peter Liese
Angela Merkel

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Quelle: www.cdu-si.de

Quelle: www.CDU.de & www.cdu-nrw.de

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